| So geschehen am letzten Samstag im September. Am Morgen, der
nicht unbedingt zum Frühaufstehen lockte, dessen feuchte Kälte dann aber einem sich
aufhellenden und freundlichen Tag wich. Vom bereits gut frequentierten Hauptbahnhof aus
fuhren wir alsdann mit dem Intercity nach Weinfelden, stiegen dort flugs in den Interregio
um, welcher uns via Kreuzlingen nach Konstanz brachte an die Gestade des Schwäbischen
Meeres. Nach einem kurzen Marsch in Zweierkolonnen (mancherorts warens auch drei)
erreichten wir unser Ziel, das «Sea Life Center». Auf der grossen Rutsche in der Nähe
des Eingangs noch schnell ein «Föteli» für die Nachwelt geknipst und schon war der
Zeiger auf zehn Uhr vorgerückt, Zeit für den Einlass ins Gebäude.
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Zeitreise Mehr als 30 naturgetreu
gestaltete Süssund Salzwasserbecken in denen tausende faszinierende Bewohner leben,
entführten uns auf eine spannende Reise durch die Unterwasserwelt. Durch die kalte
Gletscherhöhle ging es zum Gebirgsbach und weiter zu Schleusen und Wehren des Rheins.
Eine Zeitreise ins Mittelalter brachte uns an den Rotterdamer Hafen, welcher uns nebst
Optik auch akustisch in ebendieser Zeit wähnen liess. All diese Kulissen waren reich
bestückt mit wunderbar gestalteten Aquarien, in denen sich eine Vielfalt von Fischen
tummelte. Nicht zu vergessen die hübschen Seepferdchen, welche sich geschickt im Seegras
versteckten, um nicht entdeckt zu werden. Die an der Kasse bezogene Rubbelquizkarte
beschäftigte die Kinder mit relativ kniffligen Fragen, bzw. deren Antworten. |
Faszinierende Haifische Im grossen
Wasserbecken präsentierte ein Fachmann Rochen sowie Haifische kleineren Kalibers. Im
Atlantik-Tiefseetunnel bestaunten wir die über uns schwimmenden Haifische, welche absolut
faszinierend und vor allem schützenswert sind. Dies dokumentierte uns der anschliessende
Film, welcher auch die hartgesottenen unter uns erschaudem liess. Pro Jahr werden weltweit
100 Mio. Haifische getötet, zu kommerziellen
len Zwecken notabene. Dem gegenüber vermehren sich Haifische eher langsam, was
zwangsläufig zum Aussterben einiger Arten führen muss. Nicht verwunderlich also, dass
«Greenpeace» am Ende der Ausstellung mit einem Infostand präsent ist.
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Beim anschhessenden «Lädele» im Souvenirladen wechselten
Euros fleissig die Besitzer. Frische Seeluft und Sonne begleiteten uns dann über die
Grenze in die Schweiz zu einem riesigen Park, welcher uns mit Tieren (den Geissbock rochen
wir schon von weitem) und vor allem mit Kastanien in Hülle und Fülle beglückte. Nach
ausgiebigem Herumtoben auf dem grosszügig angelegten und ausgestatteten Spielplatz
krönten wir unsere Reise mit Pedalofahren im auffrischenden Abendwind. Eine frohe, artige
und noch immer muntere Kinderschar kehrte alsdann dem Seeufer entlang zurück zum
Konstanzer Bahnhof, um auf demselben Weg, den sie gekommen war, nach Hause
zurückzukehren. Um 20.15 Uhr übergaben wir Grossen die Kleinen ihren Eltern am Bahnhof
Nänikon-Greifensee. |